Wegen der Massenschlägereien in Berliner Freibädern bringt der SPIEGEL einen Artikel, den er passenderweise mit einem Aufmacherbild schmückt, das auffallend blonde Jugendliche zeigt. Bekanntlich rühren daher die Probleme. Was müssen die blonden jungen Leute auch mit ihrem Anblick provozieren. Und schuld an den Ausschreitungen sind sowieso die Wachleute, nicht etwa die, die zuschlagen. Sagt Ahmed.
So berichtet denn das deutsche Leitmedium:
Schlagen statt Schwimmen: Berliner Freibäder sind immer wieder Schauplätze gewalttätiger Auseinandersetzungen. Mit Dutzenden Wachleuten versucht die Stadt am Beckenrand für Ruhe zu sorgen. Oftmals vergeblich.
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In der Enge kam es zu Streitereien zwischen den Badegästen. Laut Polizei waren rund 60 Personen beteiligt. Dann eskalierte die Situation. Fäuste flogen. Tritte. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde verletzt. Kurz darauf schallte es durch die Lautsprecher: “Der Badebetrieb ist wegen einer Störung für heute vorbei. Alle raus aus dem Bad.”Und auch im Kreuzberger Prinzenbad kam es unlängst zu einer Schlägerei, bei der eine Fünfjährige leicht verletzt wurde. Die Badegäste mussten eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit ihre Sachen packen.
Schon Mitte Juni knallte es im Pankower Freibad. Nach einem Streit zwischen zwei Mädchen, schlug eines der beiden zu. Das Opfer wollte fliehen, doch im Nu war sie von einer 90-köpfigen Meute umringt. Eine Freundin versuchte ihr zu helfen, doch auch sie wurde verprügelt. Beide Teenager mussten schließlich im Krankenhaus behandelt werden.
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“Im Columbiabad knallt es oft”, sagt Ahmed. Er kommt fast jeden Tag mit seinen Kindern her, an seiner Schulter baumelt der rosafarbene Rucksack seiner Tochter. Was die jüngste Eskalation anbelangt, sieht er eine Mitverantwortung bei den Wachleuten: Sie hätten viel zu hart eingegriffen, meint er.Auch Kriminologe Christian Pfeiffer sieht die Türsteher kritisch. “Oftmals sind die mit ihrem martialischem Auftreten eine reine Provokation”, so der Wissenschaftler. “Man versucht den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben und schickt die Obermachos hin. Das ist ärgerlich.”
Alles klar. Damit haben wir ja gleich die Schuldigen. Dass man sie nur holte, weil es knallte, ist egal. Jetzt tut man so, als herrschte Frieden, wären sie weg.
Grundsätzlich seien Schwimmbäder Orte, in denen Gewalt gedeihen könne, sagt der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Wer schwimmen geht, hat nur wenig an. Das schaffe eine Atmosphäre der sexuellen Aufheizung. Dazu kämen ethnische Gruppen, in denen eine ausgeprägte “Machokultur” herrsche. Eine explosive Mischung.”
Ja, welche mögen das wohl sein? Richtig, blondgelockte Jünglinge und Sicherheitskräfte.
Die Lösung des Problems sieht Pfeiffer nicht in patrouillierenden Wachtrupps. Zwar müsse in einem ersten Schritt Sicherheit hergestellt werden. Doch im Kern gehe es darum, den problematischen Jugendlichen ein modernes Männlichkeitsbild zu vermitteln – was allerdings eine gewaltige Aufgabe sei und sicherlich auch nicht die der Schwimmbäder.
Klar, den Islam lassen, wie er ist und am Männlichkeitsbild basteln. Ist natürlich unsere Sache.