Merkel: 'Moscheen werden Teil unseres Stadtbildes sein'  Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bürger dazu aufgerufen, sich auf weitere Veränderungen durch Einwanderer einzustellen. Die CDU-Vorsitzende sagte in einem Interview mit der FAZ wortwörtlich: “Moscheen etwa werden stärker als früher ein Teil unseres Stadtbildes sein.”

Die FAZ schreibt:

Frau Merkel sagte, die Deutschen müssten sich auf weitere Veränderungen einstellen, besonders durch die Folgen der Einwanderung. „Wir haben uns über viele Jahre darüber Illusionen gemacht“, sagte die Kanzlerin. Vieles in der Integrationspolitik sei nicht gelungen. „Mit Strenge“ müssten Einwanderer rechnen, die sich integrationsunwillig verhielten. Integration sei aber auch eine Aufgabe für die einheimische Gesellschaft. Frau Merkel sagte: „Moscheen etwa werden stärker als früher ein Teil unseres Stadtbildes sein.“

Frau Merkel forderte in dem Gespräch dazu auf, über Defizite in der Integrationspolitik „ganz klar zu sprechen“. Sie verteidigte zugleich ihr Verhalten im Fall Sarrazin. Integration sei ihr „seit langem ein Herzensanliegen“. Sarrazin habe es durch den „Kern seiner Aussagen“ nicht leichter, sondern schwerer gemacht, „nicht zu bestreitende Integrationsprobleme zu benennen“. Merkel sagte, sie habe Sarrazins Buch nicht gelesen.

Es hätten ihr die Vorabdrucke gereicht, um „These, Kern und Intention seiner Argumentation“ zu erfassen. Eine Gefährdung der Meinungsfreiheit sah Frau Merkel angesichts der Kritik an Sarrazins Buch und dessen Rückzug aus der Bundesbank nicht.

“Moscheen werden Teil unseres Stadtbildes sein” – ob die Bundeskanzlerin sich da nicht irrt. Die Deutschen werden sich auf gar nichts “einstellen müssen”. Denn wenn es dem Volk nicht passt, dass überall neue Moscheen mit feindlich gesonnenen Betbrüdern entstehen, dann wird sich etwas wiederholen, was noch gar nicht so lange zurückliegt: Dann werden hunderttausende auf den Straßen sein und die DDR 2.0 wie das Original ad acta legen.

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