web analytics
Informationen und Erfahrungsaustausch über Politik Wirtschaft und Soziales

Monatliches Archiv für: Februar, 2012

USA: Moslem attackiert Atheisten – Freispruch!

USA: Moslem attackiert Atheisten - Freispruch!

In Mechanicsburg im US-Bundesstaat Pennsylvania hat mal wieder ein schariafreundlicher Richter ein Urteil gesprochen, das jedem vernünftigen Menschen sämtliche Haare zu Berge stehen lassen muss. Er hat einen Moslem freigesprochen, der auf einem Karnevalsumzug einen als „Mohammed-Zombie“ verkleideten Atheisten (Foto) angegriffen hatte.

(Von Sebastian)

Dieser hatte ihn angezeigt, doch der Richter Mark Martin überraschte mit so viel Verständnis für den Islam, dass er die gewalttätige Reaktion von Talaaq A. auf die Spott-Verkleidung als gerechtfertigt ansah. Der Richter argumentierte damit, dass der Verkleidete für so eine Provokation in islamischen Ländern hingerichtet worden wäre.

Der Richter nannte den Attackierten E. Perce sogar einen Idioten („doofus“), was der Geschädigte alles auf Tonband festhalten konnte. Man muss sich fragen, wie der Mann Richter werden konnte, aber die USA sind ja das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Offenbar leider auch der unbegrenzten Dummheiten.

» Richter Mark Martin freut sich über Ihre Meinung: courtadmin@ccpa.net

Rechtspopulismus 1 – Forderungen der Rechtspopulisten

Die Muslime, der Koran und die Wut

Die Empörung der afghanischen Muslime über die Verbrennung von ausgemusterten Koran-Exemplaren zeigt die krankhafte Indoktrination, die sich eingebrannt hat in den schlichten Geist der Gläubigen. Von Geburt an ist der Muslim gefangen in der Lehre dieses fragwürdigen Predigers Mohammeds, ohne intellektuell über den Tellerrand des Glaubens schauen zu können.

WEITERLESEN… »

Video: Joachim Gauck zu Sarrazin und Islam

Joachim Gauck gab am 10. Oktober 2010, wenige Wochen nach Beginn der Sarrazin-Debatte und sieben Tage nach Wulffs Rede mit dem unerträglichen “Der Islam gehört zu Deutschland”-Zitat der “Neuen Züricher Zeitung” (NZZ) ein Interview. Darin zeigte sich Gauck wesentlich informierter als Wulff über die Gefahren, die vom Islam ausgehen. Er ordnete auch die integrationsfeindlichen Erscheinungen, die man in vielen Ländern Europas mit muslimischer Bevölkerung beobachten kann, richtig ein. Eine Sichtweise, bei der die Deniz Yücels und Ströbeles dieses Landes mit hoher Wahrscheinlichkeit zu hyperventilieren beginnen.

(Von Michael Stürzenberger)

Gauck meinte, dass Thilo Sarrazin Probleme der Nicht-Integration in einer zugespitzen Form dargestellt hätte, weswegen ihm ein Großteil der Bevölkerung dankbar sei. Er wisse nicht, was geschehen würde, wenn Sarrazin eine Partei gründen würde. Gauck traute ihm damit wohl einen Erfolg zu.

Mit dem Islam verbindet Gauck auch Begriffe wie “Fremdheit” und “Distanziertheit”. Im aufgeklärten Europa gäbe es ganz andere Traditionen, und die Menschen seien allergisch, wenn sie das Gefühl hätten, dass eine Überfremdung stattfände.

Mit den Vertretern des Islam würden wir nicht auf einer Wellenlänge kommunizieren. Was in Teilen unserer Moscheen hier verbreitet werde, befände sich vor der Aufklärung, und der Ansatz des Islam sei auch nicht wie in Europa durch eine Reformation gegangen. Wenn man so tun würde, als sei dieser kulturelle Schritt innerhalb der muslimischen Welt schon vollzogen, täusche uns das über diese Fremdheit hinweg, die nach wie vor existiere. Und Fremdheit zu leugnen sei genauso gefährlich wie wenn man Feindschaften leugne.

Hier das denkwürdige Interview:

Die islamkritische Bewegung Deutschlands kann also offensichtlich mit einem informierten, offenen und mutigen Bundespräsidenten rechnen – falls jetzt nicht die politisch korrekten Meinungswächter über ihn herfallen und zurechtbiegen. Bei den Grünen gibt es einige vom Schlage eines Ströbele, die ihn schon dazu drängen wollen, seine Aussagen zu Sarrazin zu revidieren. Es wird sich zeigen, wie standfest Gauck ist.

Eindrucksvolle Gedenkreden zu Kartoffelmorden

Eindrucksvolle Gedenkreden zu Kartoffelmorden

Auf der heutigen Gedenkveranstaltung für die Opfer deutschfeindlicher Gewalttaten haben sich der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat (r.), sowie der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek (l.), mit bemerkenswerten Einlassungen vor einem ungläubig staunenden Publikum zu Wort gemeldet.

Eingangs rügte Kolat in seinem Redebeitrag den Begriff „Kartoffelmorde“, der die antideutsche Gewaltserie verharmlose. Immerhin wurde „Kartoffelmorde“ zum „Unwort des Jahres“ 2011 erklärt, da dieses, so die Jury, „Menschen auf eine Sättigungsbeilage reduziert“. Sowohl Kolat als auch Mazyek übten heftige Kritik an den Medien, die die rassistischen Motive der deutschfeindlichen Gewalttaten jahrelang vertuschten. Auch die Behörden hätten, aus falsch verstandener politischer Korrektheit, die Nationalität vieler Gewalttäter nicht preisgegeben und die Politik viel zu lange geschwiegen. „Mit Vertuschung und Schönreden ist aber niemandem geholfen“, äußerte sich Kolat erbost und forderte vor einer verblüfften Zuhörerschaft einen wirklich offenen und ehrlichen Dialog anstelle „verlogener Sonntagsreden“. Laut einer Studie des renommierten Antidiskriminierungsforschers Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer tendieren ca. 60% der Türken zu rassistischen, nationalistischen und antisemitischen Einstellungen. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland nimmt kein Blatt vor den Mund: „Das sind 60% zu viel!“.

Insbesondere linke Politiker und Journalisten legten Migrantenmilieus gegenüber oft eine herablassende und gönnerhafte Haltung an den Tag. Menschen mit Migrationshintergrund würden von politkorrekten Hauptstrommedien auf jene Merkmale reduziert, die lediglich der eigenen Erwartungshaltung, dem eigenen Weltbild und dem eigenen Bereicherungsbedürfnis entsprechen. Mit echter Empathie für Randgruppen habe das aber nichts zu tun, provoziert Kenan Kolat. Medien und Politik trügen eine Mitschuld an der Misere: „Indem ein geistiges Klima erzeugt wird, in dem Türken und Muslime sich immer nur als Opfer einer Mehrheitsgesellschaft wahrnehmen, deren Eliten narzisstisch um das eigene moralische Wohlbefinden kreisen, wird Migrantenmilieus die Möglichkeit verbaut, Selbstbewusstsein verbunden mit einer Kultur der Selbstreflexion und Selbstkritik zu entwickeln.“ Sogar in der dritten Einwanderergeneration neigten Türken und Muslime dazu, jegliche Kritik an ihrer Person, am türkischen Nationalismus oder am Islam als Angriff zu werten. Dabei gelte es „diesen Menschen die befreiende und selbstvergewissernde Wirkung von Kritik und Selbstkritik zu vermitteln“, was bislang misslungen sei.

Seine Landsleute erinnerte Kolat daran, dass die Aufnahme von türkischen Arbeitsmigranten im bereits wieder aufgebauten Deutschland den entscheidenden Impuls für die rasante wirtschaftliche Entwicklung der Türkei in den vergangenen Jahrzehnten gab und die Türken Deutschland viel zu verdanken haben. Dies gelte umso mehr, als dass, entgegen den Behauptungen der in Ankara regierenden Islamisten, das Anwerbeabkommen 1961 auf Druck der NATO-Partner und zuallererst im Interesse der Türkei zustande kam, was viele – allen voran die aufdringlichen deutschen „Gutmenschen“ (O-Ton Kolat) – gar nicht wüssten. Kolat hofft, dass die Lebenserfahrung von Millionen Türken im liberalen Verfassungsstaat festigend und vertiefend auf die kemalistische Staatsidee der Türkischen Republik zurückwirke. Auch könne Deutschland für die Türken als Beispiel dafür dienen, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen, womit er auf die Blockaden anspielte, welche viele Türken im Umgang mit dem Völkermord an den Armeniern aufgebaut haben, auch wenn Kolat nicht so weit gehen wollte, das auch offen auszusprechen.

Mazyek appellierte an die Musliminnen und Muslime, die ihnen in Deutschland angebotene Willkommenskultur zu würdigen und ihre Chancen zu nutzen. Denn, bei allen Problemen: „Nirgendwo in der Welt leben Muslime freier und sicherer als in westlichen Ländern wie der Bundesrepublik verbunden mit solidem Wohlstand und umfassender sozialer Absicherung“. Von vielen Deutschen werde der Islam als gewalttätig und bedrohlich wahrgenommen. Auch wenn es schmerze, dürfe man die Schuld dafür, so redete Mazyek seinen muslimischen Mitbrüderinnen und Mitbrüdern ins Gewissen, nicht immer nur bei den anderen, den „Deutschen“ suchen, sondern müsse bei sich selbst anfangen: „Nur wenn wir auch unsere eigenen Defizite erkennen, können wir uns weiterentwickeln“. Auch solle nicht länger verschwiegen werden, dass die unbestreitbare Gewaltgeschichte des Islams eine historische Hypothek darstelle, die Muslime in besonderem Maße verpflichte, für Frieden, Freiheit und die unantastbare Würde des Menschen einzutreten.

Integration dürfe keine Einbahnstraße sein, führte Mazyek weiter aus. Von der Mehrheitsgesellschaft könne man nicht erwarten, dass sie sich den Befindlichkeiten der um Aufnahme suchenden Zuwanderer füge und deren Normen unterwerfe. In einer Kultur mit ausgeprägter religionskritischer Tradition müssten sich auch Muslime daran gewöhnen, ihren Standpunkt argumentativ zu vertreten, anstatt beleidigt zu sein, wenn dieser kritisch hinterfragt wird. Die Musliminnen und Muslime sollten Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen genug haben, aus eigener Kraft ihre Rolle in der Gesellschaft zu finden, anstatt Ansprüche auf Vorleistungen der Aufnahmegesellschaft und des Sozialstaates zu erheben. Solch eine Mentalität widerspreche ohnehin dem eigenen Ehrgefühl und fördere Islamophobie. Auch lasse sich von den „Ungläubigen“, wie Mazyek neckisch unterstrich, durchaus noch etwas lernen, denn: „Diese Deutschen mit ihrer Vergangenheitsbewältigung, ihrer Bunten Republik und ihrer Mülltrennung sind eine Bereicherung für uns alle!“

Kategorien