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Informationen und Erfahrungsaustausch über Politik Wirtschaft und Soziales

Monatliches Archiv für: Dezember, 2010

Gauck: Politiker können von Sarrazin lernen

Joachim Gauck lobt Thilo Sarrazin

Der bei der Wahl um das Amt des Bundespräsidenten gegen Türken-Wulff Christian Wulff unterlegene Joachim Gauck (l.) hat die politische Klasse ermahnt, sich ein Beispiel an Thilo Sarrazin zu nehmen. Der frühere Bundesbank-Vorstand habe durch die Veröffentlichung unangenehmer Wahrheiten in seinem Bestseller “Deutschland schafft sich ab” großen Mut bewiesen. Die Politiker der etablierten Parteien könnten aus dem Erfolg von Sarrazins Buch lernen, so Gauck.

Der Tagesspiegel berichtet:

“Er hat über ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik”, sagte Gauck dem Tagesspiegel. Die politische Klasse könne aus dem Erfolg von Sarrazins Buch lernen, dass “ihre Sprache der politischen Korrektheit bei den Menschen das Gefühl weckt, dass die wirklichen Probleme verschleiert werden sollen”. Zum Parteiausschlussverfahren der SPD gegen Sarrazin sagte Gauck, die SPD habe das Recht zu sagen, dass die Position eines Parteimitgliedes nicht ihrer politischen Auffassung entspricht. “Aber man muss nicht gleich demjenigen Sanktionen androhen, der ein bestehendes Problem offen anspricht.”

Was das angeht, steckt Deutschland eben noch im tiefsten Mittelalter: Der Überbringer der schlechten Botschaft wird bestraft…

Neujahrswunsch von Wilhelm Busch

feuerwerk  

Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüsst, doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen.

(Wilhelm Busch 1832-1908)

POL-K: 101229-2-K 86-Jähriger auf U-Bahntreppe niedergestoßen

Köln (ots) – Bereits am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) haben fünf bislang unbekannte junge Männer einen Senior (86) auf einer U-Bahn-Treppe in der Kölner Innenstadt niedergestoßen. Anschließend versuchte das Quintett, die Begleiterin (70) des 86-Jährigen zu bestehlen.

Gegen 17.45 Uhr ging das ältere Ehepaar auf dem Treppenabgang zur Zwischenebene Neumarkt hinunter, um zur U-Bahn zu gelangen. Dabei hielt sich der Rentner am rechten Geländer fest, während er linksseitig von seiner Frau gestützt wurde. Plötzlich erhielt der 86-Jährige einen Stoß von hinten in den Rückenbereich und fiel auf die Stufen. Sogleich bückte sich seine Frau, um ihm wieder auf die Beine zu helfen. Hierbei hatte sie ihren mitgeführten Rucksack auf dem Rücken.

Nahezu gleichzeitig umringten fünf als “junge Südländer” Beschriebene das Paar. Theatralisch täuschten die Unbekannten wortlos ebenfalls Hilfsbereitschaft vor. Die tatsächliche Zielrichtung der Männer, von denen der Rückenstoß gekommen sein musste, war jedoch offenbar eine andere: Nachdem es der 70-Jährigen gelungen war, ihren gestürzten Begleiter wieder aufzurichten, bemerkte sie, dass der Reißverschluss ihres Rucksacks zwischenzeitlich geöffnet worden war.

Da die Seniorin jedoch keinerlei Wertsachen in diesem Rucksack mitgeführt hatte, flüchteten die vorgeblichen “Helfer” ohne Beute in unbekannte Richtung. Im Krankenhaus wurde bei dem 86-Jährigen eine Rippenprellung diagnostiziert. Erst am 28.12. meldete seine Ehefrau den Vorfall bei der Polizei.

Das Kölner Kriminalkommissariat 14 ermittelt nun wegen versuchten Raubes gegen das Quintett. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den Flüchtigen machen können, werden gebeten, sich unter Tel.-Nr. 0221/229-0 zu melden. (cg)

Polizeipräsidium Köln
Leitungsstab / Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln
Tel.: 0221/229-5555
E-Mail: pressestelle.koeln@polizei.nrw.de

GB: 40% muslimischer Studenten wollen Scharia

    Die Enthüllungs-Website “Wikileaks” deckte das Ergebnis einer Umfrage von 2009 in den geheimen diplomatischen Kreisen der USA auf, wonach 32% der moslemischen Studenten glauben, dass Töten im Namen der Religion gerechtfertigt ist, während 40% wollen, dass die Moslems des Landes unter dem Gesetz der Scharia stehen.

(Übersetzung des Artikels “1 in 3 Brit Muslims students back ‘killing for Islam’, 40 percent want Sharia law: Wikileaks” – sify.com)

Die Daily Mail zitierte ein Telegramm vom Januar 2009, das besagte, dass die Erhebung, die unter 600 moslemischen und 800 nichtmoslemischen Studenten durchgeführt wurde, ebenso herausfand, dass 54% wollten, dass eine moslemische Partei ihre Weltanschauung im Parlament vertritt.

Das Telegramm deutet auf eine wachsende Radikalisierung unter Großbritanniens jungen Moslems hin.

Nach einem anderen US-Telegramm vom 5. Februar 2009 war eine Fühlungnahme gegenüber Großbrittaniens Moslems für das Personal der US-Botschaft von höchster Priorität.

“Obwohl Angehörige des moslemischen Glaubens nur 3-4% der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs ausmachen, ist ein freundlicher Kontakt zu dieser entscheidenden Zielgruppe wesentlich für die außenpolitischen Interessen der USA im Vereinigten Königreich und darüber hinaus. … Dies ist für die Gesandtschaft von höchster Priorität” wurde das Telegramm von der Zeitung zitiert.

Das Telegramm vom Februar skizzierte einen Plan‚ Verpflichtung und dem Aufbau von gemeinschaftlichen Kapazitäten, um dem möglichen Anwachsen von ‘gewalttätigem Extremismus’ im Vereinigten Königreich entgegen zu treten.

(Übersetzung: Florian Euring)

Quelle PI: Zurück zu alten Fronten!

    Henryk M. Broder – gerade erst vom Spiegel zum Springer-Verlag gewechselt – hat sich in einem herrlich geschriebenen Welt-Online Kommentar mit einer Fuhre scharf-geschliffener Worte an seinen ehemaligen Verleger Jakob Augstein gerichtet. Der wiederum hatte zuvor die FAZ dafür kritisiert, Thilo Sarrazin just zu Weihnachten so umfangreich Platz für eine Abrechnung mit seinen Kritikern gegeben zu haben. So zeichnet sich ab, was als weiterer Verdienst des Thilo Sarrazin ins Buch der Geschichte eingehen könnte: die Medien kehren zurück zu alten Fronten. Endlich! WEITERLESEN… »

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