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Informationen und Erfahrungsaustausch über Politik Wirtschaft und Soziales

Monatliches Archiv für: September, 2011

Ein Herbstspaziergang!

  Ich habe heute einen Spaziergang von der Kölner Altstadt am Rhein entlang zur Flora unternommen. Auf der Rheinpromenade stehen Buden. Heute ist ja Weltkindertag! Da möchte man ja zeigen, wie verständnisvoll und einfühlsam Deutschland mit Kindern umgeht! An den Fress- und Spielbuden drängt sich das Publikum!  Es ist viel los! Der WDR hat auf den Rheinwiesen unterhalb des Domes nahe der Hohenzollernbrücke ein Übertragungswagen platziert, um über dieses Fest zu berichten.

Geht man weiter unter der Hohenzollernbrücke liegt dort eine Matratze. Ja, ein Schlafgemach eines einsamen verloren Erdenbürgers! Auf die geordneten Oberdecke haben bereits die Tauben geschissen. Ekelhaft! Da ist wegsehen angesagt! Dieses Bild passe nicht in die WDR-Sendungen noch zum Weltkindertag! Wie vieles an auch gerichtliches Unrecht, wird der Grundinformation natürlich entzogen!

Kurz vor der Flora bzw. vorm Zoo, dort von die Gondeln der Rheinseilbahn runterkommen, dort unter den Aufstieg zur Bahnhaltestelle haust ebenfalls ein Mensch! Überall finden sich diese verheerenden unmenschlichen Lebenssituationen in Deutschlands Großstädten. Die Gesellschaft erfährt gerade eine Verrohung und ein Sittenverfall, wie es dies in unserer kurzzeitigen Geschichte noch nie gab!  Die Presse berichtet dergleichen aus Griechenland! Dort wüchse Armut immer mehr. Dort müssen Menschen aus Mülltonen ihre Nahrung nehmen und sie lebten auf der Straße.

Nur, wir brauchen nicht nach Griechenland reisen, um dieses Elend sehen zu müssen! Die Würde, die allen Menschen per Grund- und Menschenrechte gesichert sein sollte, wird in Deutschland und ganz Europa mit Füssen getreten. Für die Einhaltung der Grund- und Menschenrechte sollten die Bürger auf die Barrikaden gehen.

Das kapitalistische System macht herzlos und gefühlkalt. Was interesseiert uns die Not, das Elend und der Schmerz der anderen! Hauptsache mir geht es gut! Hauptsache ich kann maßlos in mich rein schaufeln! Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Hinter Gotteswort von Moral, Anstatt und Sittlichkeit verbirgt sich dieses Unrecht, weil in Lobbyismus Macht und Geld glitzerhaft in Szene gesetzt wird.

Manfred Wehrhahn

René Stadtkewitz, Die Freiheit, an Markus Beisicht, Vorsitzenden der PRO-Bewegung

   Sehr geehrter Herr Markus Beisicht,

zunächst bedanke ich mich für Ihren Offenen Brief. Schade, dass der Umgang Ihrer Partei mit unserem Projekt bisher nicht immer in dieser anständigen Form erfolgte.

Ferner bedanke ich mich für Ihre Klarstellung. Bislang betonten Ihre Vertreter in Berlin stets, PRO-Deutschland und PRO-NRW seien zwei voneinander unabhängige Organisationen oder Parteien, zwischen denen außer ihren Gründungsmitgliedern keine Verbindung besteht. So wies z.B. der Berliner Landesvorsitzende von PRO-Deutschland, Lars Seidensticker, stets darauf hin, dass nur PRO-NRW vom Verfassungsschutz beobachtet würde, PRO-Deutschland jedoch völlig anders sei. Das führt mich zu dem Schluss, dass Ihre Berliner Kollegen wohl die wahren Spalter der PRO-Bewegung sind.

Zur Sache: Sie haben durchaus Recht mit Ihrer Feststellung, dass unser Land vor großen Problemen steht. Sie haben jedoch vollkommen Unrecht, wenn Sie so tun, als würden Ihre und unsere Partei dieselben Lösungsansätze dazu bieten. Ersichtlich wird dies nebst offensichtlichen inhaltlichen Differenzen – exemplarisch seien die Israelfrage, die Sozialpolitik und die direkte Demokratie genannt – vor allem bei Personalfragen. Ich habe bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht und wiederhole hiermit erneut, dass ich es für einen großen Fehler der PRO-Bewegung halte, ehemalige NPD- und DVU-Funktionäre in Führungspositionen aufzunehmen. Für eine Zusammenarbeit mit einem solchen Projekt, das mir inhaltlich und personell wie eine Neuauflage der NPD in moderatem Gewande erscheint, stehe ich nicht zur Verfügung.

Zudem beschränkt sich Ihre Partei auf diese Weise auf eine Wählerschaft am rechten Rande der Gesellschaft. Ich glaube aber nicht, dass eben jene Probleme, die Sie benannt haben und vor denen unser Land steht, aus einer Nische heraus gelöst werden können. Im Gegensatz zu Ihrer PRO-Bewegung hat unsere Partei langfristig das Potenzial, zur wählbaren Alternative für die Mitte der Gesellschaft zu werden. Diese Zielsetzung ist zweifelsohne ambitioniert. Und ich kann nicht garantieren, dass wir dieses Ziel je erreichen werden. Ich bin mir aber sicher, dass wir es garantiert nicht erreichen werden, wenn wir mit Ihrer PRO-Bewegung kooperieren und damit die fatalen, personellen Fehlentscheidungen wiederholen, die Sie in der Vergangenheit getroffen haben.

Auf diese Weise lässt sich keine seriöse politische Alternative entwickeln. Und die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr hat dies deutlich gezeigt: Nach Ihrer mehr als 14-jährigen Arbeit in diesem Bundesland haben Sie gerade einmal 1,38 Prozent der Wählerstimmen erreicht. Und das, obwohl die CDU im Vergleich zur Wahl davor mehr als eine Million Wähler verloren hat.

Daher haben Sie bitte Verständnis, dass ich es nicht für sinnvoll halte, sondern im Gegenteil, für destruktiv, Gespräche mit Ihnen aufzunehmen.

Abschließend wundere ich mich, dass Sie erneut darauf anspielen, es hätte zwischen uns bereits Gespräche zwecks einer Zusammenarbeit gegeben, die es nun fortzusetzen gelte. Wahr ist, dass es solche Gespräche nie gegeben hat. Wahr ist zudem, dass wir jüngst Ihren Berliner Spitzenkandidaten Manfred Rouhs gerichtlich auffordern mussten, es endlich zu unterlassen, dergleichen zu behaupten.

Trotz aller Unstimmigkeiten, die es gegeben hat, wünsche ich Ihrer Partei für die Wahl am 18. September alles Gute. Denn Demokratie bedeutet, auch andere Meinungen und ihre demokratische Legitimation zu akzeptieren. Dieselbe Haltung wünsche ich mir fortan auch von Ihrer Partei uns gegenüber.

Mit freundlichen Grüßen,

René Stadtkewitz

PS: Darüber hinaus bitte ich Sie, in diesem Zusammenhang auch die Haltung unserer Parteimitglieder zu respektieren. Wenn die PRO-Bewegung aus Sicht der Mehrzahl unserer 2.100 Mitglieder die richtige politische Alternative wäre, dann gäbe es DIE FREIHEIT gar nicht. Die Wahrheit ist jedoch: die meisten unserer Mitglieder wollen keine Kooperation mit der PRO-Bewegung. Und viele würden in diesem Fall sogar aus unserer Partei austreten. Ich im Übrigen auch.

DIE FREIHEIT
Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie
Storkower Str. 158 | 10407 Berlin

Tel.: 030 – 53 16 87 92
Mail: kontakt@diefreiheit.org 
Web: www.diefreiheit.org | www.wir-lieben-DIEFREIHEIT.de

Die Musiccharts!

  Einmal in die Charts. Das ist der Traum wohl eines jeden Musikers. Man wird berühmt und reich; man macht Karriere, man steht im Rampenlicht, wenn man einen Rang am besten unter den Top 10 erreicht!

Wir wollen hier nicht über die Musik als solches reden! Hier soll es darum gehen, wie finden meine verkauften Tonträger in die Charts! Die verkauften Tonträger sollen ja den Trend und den Erfolg der künstlerischen Darbietung wiederspiegeln, so der Bundesverband Musikindustrie! Wir werden sehen, dass das so nicht ganz hinhaut! Eine solche wertgebende Statistik kann nur erhoben werden, wenn alle Tonträgerverkäufe und Downloads aus den unterschiedlichsten Vertriebswegen vollständig  zur Charterfassung herangezogen werden.

Hitparaden sollen als Gradmesser für den Erfolg eines Musiktitels herhalten. Die Hitparade gibt Interessierten Auskunft über die Rangfolge von Musiktiteln nebst Interpret und zugehörigem Plattenlabel sowie über die vorherigen Platzierungen bis zum Eintrittsdatum in die Charts. Die Umsatzerfolge des Tonträgers soll Aufschluss über die relative Beliebtheit eines Titels geben. Die Beliebtheit oder Popularität eines Musiktitels wiederum hängt von der Frage ab, nach welchen Kriterien dies gemessen wird.

Der Bundesverband Musikindustrie e. V. in Berlin ist der Initiator der Charts. Der Bundesverband Musikindustrie stellte die Regeln auf und verfasste die zugehörige Systembeschreibung. Zur Ermittlung der Single- und Album-Charts werden nur Tonträger von Labels oder Vertriebe herangezogen, die in der Datenbank von PhonoNet GmbH in Hamburg zu finden sind.  Die PhonoNet GmbH ist natürlich eine 100%tige Tochter dieses Bundesverbandes. media control GmbH & Co. KG in Baden Baden ermittelt über  Scannerkassen des Handels den Barcode und weitere Daten wie Uhrzeit, Datum, Ort, Filiale usw. Dieser Barcode auch EAN muss   bei media control oder bei PhonoNet GmbH registriert sein, damit überhaupt verkaufte Tonträger sich für die Charts qualifizieren können.

Zwar kann jeder seit wenigen Jahren auch direkt bei media control sein Tonträger gegen eine nicht geringe Gebühr anmelden, aber dies weiß nicht jeder und verlangt zum Verkauf des Tonträgers bürokratische und finanzielle Aufwendungen, wie überhaupt alles ziemlich im Dunkeln liegt!

Die Chartregeln wie die Systembeschreibung sind sehr umfassende Werke, so dass hier nicht das ganze  Prozedere behandelt werden kann. Alleine, dass es eines Studiums bedarf, um mit seinem Tonträger in die Charts gelangen zu können, lässt einige Mutmaßungen wie Missbrauchshandlungen zu.

So traf es selbst Sony Music! Die Charts sind ins Gerede gekommen. Mario Barths CD “Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch! – Live” wurde vor einiger Zeit aus den deutschen Album-Charts ausgeschlossen. Der Bundesverband Musikindustrie argumentierte, dass der erforderliche Musikanteil von 50 Prozent auch nicht durch eine “Bonus CD” mit Meditationsmusik erzielt würde. Die CD konnte in den wenig beachteten Comedy-Charts den 1. Platz halten.

Barth konnte rund 20 Prozent mehr CDs umgesetzt als Madonna mit ihrem Nummer eins Album “Celebration”, so das Branchenblatt MusikWoche. Barths Label Sony Music äußerte: “Die Charts kann keiner mehr verstehen. Ich fordere eine Entrümpelung und Neugestaltung. Sonst muss man sich die Sinnfrage stellen”, so CEO Edgar Berger im Spiegel. Tim Renner, Geschäftsführer von Motor Entertainment, findet gar: “Charts sind heute völlig irrelevant. Die Musikindustrie rennt einem Mechanismus hinterher, der dem Markt nicht mehr entspricht.”

Jenseits der Frage, ob Comedy nun Musik ist oder nicht, wie es unter anderem in den USA gehandhabt wird, geht es auch darum, dass media control die Charts im Auftrag des Bundesverband Musikindustrie nach Umsatz und nicht nach verkauften Exemplaren erhebt. Berger dazu: “Packt man ein T-Shirt dazu oder macht eine Sonderedition, erhöht das den Verkaufspreis und lässt die Platte im Ranking nach oben steigen. Es macht doch keinen Sinn, dass nicht die tatsächlich verkaufte Stückzahl interessiert, sondern der Preis entscheidend ist.”

Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie, hält in der MusikWoche dagegen: “Mit der Umstellung auf eine wertbasierte Charts vor zwei Jahren hat Deutschland gerade vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Musikmarktes eines der innovativsten und zukunftsweisendsten Chartsysteme der Welt bekommen.” Außerdem, so Michalk, “haben alle Labels an der Entwicklung des Systems intensiv mitgearbeitet, und bis heute hat es weder von Konsumenten noch Medien Kritik gegeben.”

Hier vergaß Herr Michalk wohl weißlich zu erwähnen, dass die Chartregeln auf die Initiative der motionFX GmbH Radar Music geändert werden mussten. Die motionFX GmbH Radar Music hat das Bundeskartellamt angerufen, weil die nach verkauften Stückzahlen erhobenen Charts  einst nicht wertfrei waren. Es bestand ein Preiskartell! Es war Bedingung, dass ein Album mindestens 8,50 € im HAP zu kosten hat, sonst disqualifiziert  sich das Album für die Charts. Es gab auch ein Singlepreiskartell!

Der Chartrang ergibt sich heute aus den verkauften Tonträgerstückzahlen und wird mit dem Verkaufspreis oder HAP  multipliziert. Würde der Endverbrauchspreis genommen, könnte der Handel über den Preis die Musikcharts beeinflussen. Die Daten zum Rang werden kompliziert und undurchschaubar wie eingeengt erhoben.

Die Regeln und die Systembeschreibung findet ihr unter: www.musikindustrie.de/charts

Die offiziellen Single – und Album Charts werden regelmäßig jeden Freitag von Media Control ermittelt und von diversen Musikportalen veröffentlicht. Der Handel ordert die Siegertitel! Die Presse stürzt sich ebenso auf die Top Teen-Künstler!

Discjockeys  in Discotheken und Moderatoren im Rundfunk und Fernsehen, die  immer Up to Date sein müssen, sind diese Single Charts eine wichtige Orientierung. Das gesamte Musikbusiness dreht sich um die Musikcharts!

Die Erhebungskriterien des Tonträgerumsatzes zur Chartqualifizierung müssen fair und umfassend sein. Es müssen auch die Tonträger, die bei Gigs, über eigene Onlineshops, über Mailorder usw. verkauft wurden, erfasst werden! In der Regel werden aber nur die Tonträger, die in der  PhonoNet-Datenbank gelistet sind, erfasst, sie sind die Profiteure der Charts! Diese PhonoNet-Datenbank weist Tonträgershops aus, die wohl auch nur stichprobenhaft die Umsätze für die Charts bereitstellen. Zu der einseitigen Erfassung der Tonträgerumsätze kommt eine festgelegte Händlerscharr, die überwiegend mit vielen Filialen unter einer Mindestumsatzforderung selbst für kleine Labels und Vertriebe, die der PhonoNet-Datenbank angeschlossen sind, den Marktzugang verweigern. Das Regelwerk des Bundesverbandes Musikindustrie ist undurchschaubar und undurchdringbar!

Es ist jedenfalls so, dass die Tonträgerumsätze überwiegend nur dort, wo die kommerziellen und etablierten Tonträger vertrieben werden, ermittelt werden.

So müssen die zu vertreibenden Tonträger bei 3 Händlergruppen angeboten und verkauft werden;  wer immer diese sind. Die Media-Saturn Holding verlangt als marktbeherrschendes Unternehmen der Metro Mindestumsätze von 100.000,– € jährlich, damit man gelistet wird. Erst dann dürfen die Märkte diesen Tonträger des gelisteten Unternehmens ordern und weiter verkaufen! Diese hier möglichen aber verweigerten Verkäufe fallen aus der Statistik darüber hinaus schädigen sie das Label bzw. den Vertrieb! Wenn also ein Kunde nach diesen Tonträgern in den marktdominierenden Saturn/Media Märkten fragt, sieht der Verkäufer in der Datenbank den Tonträger und seine Bezugsquelle… muss den Kunden aber sagen, dass er den Tonträger nicht verkaufen darf.  Der Tonträger wäre zwar sowieso nicht vorrätig, könnte aber bestellt werden. Der Kunde käme wenige Tage später wieder und würde die CD abholen! Unter diesen Bedingungen hält man sich junge aufstrebende  Unternehmen vom Hals! So soll ein Marktwandel aufgehalten werden, der nicht mehr aufzuhalten ist!

Es gibt Probleme mit Amazon wie dort die Preise reduziert bzw. angehoben werden. Die Newcomertonträger werden zu Höchstpreisen bzw. Starpreisen angeboten. Diese Preisänderungen hängen  wohl von der Nachfrage des Tonträgers ab. Die Vorgänge sind wohl automatisiert. Gleiches gilt für die Lieferzeit. Die Äußerung, die Scheibe sei nicht lieferbar, steht deswegen dort, weil Aamazon sie noch nicht auf Lager hat. Erst wenn Amazon (Vor)Bestellungen vorliegen hat, wird „vielleicht“ bei uns bzw. über einen Großhändler die CD bestellt und sie wären sodann auf Lager und kurzfristig lieferbar!

Dass der Kunde diesen Tonträger erst gar nicht bestellen wird, liegt nahe, wenn so negativ diese Produkte dargestellt werden und erst Wochen später vorliegen. Die Charttitel sind jedenfalls vorrätig, und die verkaufen sich palettenweise! Daran ist man natürlich hauptsächlich interessiert.

Wer zu Liveauftritten Vorort den Handel seine Tonträger auf Kommission zum Verkauft gibt, kann nicht automatisch damit rechnen, dass sich diese Verkäufe für die Charts qualifizieren selbst dann nicht, wenn die anderen Voraussetzungen erfüllt werden. Die Scheibe muss bei media control als Eventverkauf gemeldet sein ansonsten disqualifizieren sich die Umsätze! Die Verkäufe würden nicht gewertet. Man unterstellt hier sodann Betrugsabsichten (Selbstaufkäufe), weil dieser Tonträger regional bzw. örtlich über ein vielfaches mehr verkauft würde als im Durchschnitt überregional, wenn überregional über den Handel überhaupt verkauft werden konnte!

Wer alle diese Konditionen und Bedingungen nicht erfüllt bzw. auch nicht erfüllen kann, kann Tonträger beliebiger Menge umsetzen, in die Charts gelangt der CD-Titel jedenfalls nicht.

Heute kann jeder sein eigenes Label gründen und seinen Tonträger unabhängig der kommerziellen Vertriebswege veräußern. Es bedarf nicht eines Majorvertriebes. Diese Unabhängigkeit und Freiheit findet sich in den Charts nicht wieder!

Es bildete sich eine neue alternative Musikszene, die sich dem Einheitsbrei versagte!  Ihre Tonträger verkaufen sie über Mailorderunternehmen, eigene Webshops, Downloadportalle  und über den Direktverkauf bei Auftritten. Diese Verkäufe erfasst media control natürlich nicht!  Sie werden zur Ermittlung des Trends und des Verkaufsranges nicht herangezogen. Diesen Trend will man nicht!

Die Charts haben ausgedient! Die Verkaufsmenge, um in die Charts zugelangen, ist rapide nach unten gegangen. Mit wenigen hundert verkauften Scheiben pro Woche erhält man bereits einen Platz. Hiernach müssten Titel in den Charts sein, die es aber nicht sind! Es gibt eben auch Erfolge ohne Chartrang! Immer mehr kritische Musikfreunde erkennen, dass das, was die Charts abbilden, nicht das ist, was unbedingt gehört und gekauft wird. Es gehören aber auch die Titel in die Charts, die über alternative Vertriebswege ihre Verkäufe erzielten.  Es können nicht Tonträgerverkäufe deswegen ausgeschlossen werden, bloß weil sie nicht aus den Fängen der Musikmafia kommen.

Die Charts müssen breiter und vielsichtiger ermittelt werden, wenn sie wirklich objektiv Trends und Rang am Markt eines Tonträgers wiedergeben sollen. Die Charts müssten ohne einem Preiskartell rein nach den auch eingleisigen Verkaufsstückzahlen ermittelt werden.

Manfred Wehrhahn

Unrechtstaat Deutschland

   Während Deutschland nach außen und innen den Recht- und Sozialstaat rauskehrt, werden die kritischen eigenen Landsleute politisch von der Justitiar verfolgt oder/und in die rechte Ecke gesteckt. Sie, wie z. B. die motionFX GmbH, werden in teurere Verfahren, die natürlich selbst zu bezahlen sind, die in lug und betrug inszeniert wurden, ihrer Existenz beraubt und vernichtet. Hier soll eine kriminelle Handlung eines Verbandes durch weitere kriminelle Machenschaften eines Rechtsanwaltes gedeckt werden, was wiederum von den Verfolgungsorganen gedeckt bzw. nicht erkannt wird.  Ermittlungen werden jedenfalls nicht angemessen geführt! Alles Unrecht und alle kriminellen gegen uns gerichtete Handlungen sollen im Sande verlaufen bzw. unterm Tisch gekehrt werden. Und die motionFX GmbH soll diese Verfahren von mehr als 10.000,– € auch noch teuer bezahlen!

Da kommen einem schon mal so diffuse Gedanken, ob nicht die RAF sowas wie eine Befreiungsorganisation gewesen sein könnte, die uns von einem Joch, dessen wir uns nicht gewahr sind, weil wir verdummt und verblödet im Spaß verloren, als Konsumenten und im Strom Gleitende uns verirrten, befreien wollten.

Manfred Wehrhahn

10 Jahre 9/11: Wir werden niemals vergessen!

Am Sonntag jährt sich die Apokalypse vom 11. September 2001 zum zehnten Mal. 2996 unschuldige Menschen mussten an diesem Tag sterben, darunter 12 Deutsche.

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